Projekt der NEW und der Verbraucherzentrale gegen Energiearmut

19 Apr 2018

Mönchengladbach - Seit fünf Jahren bietet das Projekt „NRW bekämpft Energiearmut“ einen Weg aus der Energiearmut. Bei dem Projekt geht es darum, Menschen, die von einer Stromsperre bedroht sind oder schon eine haben, möglichst langfristig zu helfen. Dafür arbeiten die NEW als Energieversorger, die Verbraucherzentrale Mönchengladbach und das NRW-Verbraucherschutzministerium erfolgreich zusammen.

Das Thema Energiearmut ist komplex, die Folgen gravierend. Seit das gemeinschaftliche Projekt im Januar 2013 gestartet wurde, gab es 1.034 Budget- und Rechtsberatungen. Ursula Winbeck, Fachberaterin im Bereich Energiearmut bei der Verbraucherzentrale Mönchengladbach, nennt als wesentliche Aspekte die fehlende Finanz- und Planungskompetenz der Ratsuchenden, rechtliche Fragen, die Vertragsgestaltung und den Verbrauch.

„Das Projekt zeigt positive Effekte. Einer der Erfolge ist, dass die Bürger das Beratungsangebot frühzeitig in Anspruch nehmen“, so Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH, der Vertriebstochter der NEW AG. Gemeinsames Ziel der Projektpartner ist es, Versorgungssperren zu vermeiden und Energiearmut frühzeitig zu bekämpfen.

Bei 82 Prozent konnte eine angekündigte Sperre abgewendet werden (174 Personen). Bei 42 Prozent (143 Personen) gelang es, eine schon eingetretene Sperre wieder aufzuheben. Mit der finanziellen Unterstützung der NEW können Betroffene bei der Verbraucherzentrale Mönchengladbach in Mönchengladbach-Rheydt, Bahnhofstraße 21, kostenlos beraten werden.

Der intensive Kontakt zwischen NEW und Verbraucherzentrale Mönchengladbach wird auch an anderer Stelle weiter vertieft. Fachberaterin Ursula Winbeck ist seit 2013 ständiges Mitglied im NEW-Kundenbeirat. Als einer von wenigen Energieversorgern in ganz Deutschland hat die NEW einen 16-köpfigen Kundenbeirat ins Leben gerufen. Dort steht das Thema Energiearmut dauerhaft auf der Agenda. Das Projekt „NRW bekämpft Energiearmut“ wurde zudem im vergangenen Jahr mit dem ersten Platz im europaweiten Wettbewerb „Social Innovation to Tackle Fuel Poverty“ ausgezeichnet.

Foto: NEW AG

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